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22.11.2010
Bericht aus der CDU-Kreistagsfraktion
Volle Rückerstattung ist die einzige Chance für die EWE
 
 
Die CDU-Kreistagsfraktion im LK Aurich stellt sich voll hinter den Inhalt der Resolution des CDU-Bezirksparteitages in Esens, mit der die EWE zur vollen Rückzahlung aller unrechtmäßig vorgenommenen Gaspreiserhöhungen aufgefordert wird.
Inzwischen geht es, so Hilko Gerdes, auch gar nicht mehr um die Fragen, ob die EWE im Recht ist oder nicht, ob die EWE nur den Klagegewinnern die Beträge zurückzahlen muss, ob die EWE den vollen Betrag oder nur einen geringeren Prozentsatz davon erstatten sollte, ob die EWE im Bundesdurchschnitt u den günstigsten Anbietern gehört, es geht jetzt in der Hauptsache vor allem darum, die richtige vertriebliche Entscheidung zu treffen, die u.E. für di EWE überlebenswichtig ist.
Herr Scherf als kaufmännisch, insbesondere als vertrieblicher Laie hält es für angebracht, nur einen Teil der zuviel erhobenen Beträge zurückzuzahlen, die Vertreter der Landkreise in den Gremien der EWE geben gar zum Besten, sie würden ihre Pflichten als Aufsichtsorgane verletzen, wenn sie die volle Rückzahlung empfehlen oder beschließen würden. Genau das Gegenteil ist nach Auffassung der Fraktion der Fall: Unsere Vertreter in den Aufsichtsgremien gefährden das noch gesunde Unternehmen EWE, wenn sie nicht alles dafür tun, dass die Kunden der EWE durch richtige vertriebliche Entscheidungen langfristig an die EWE gebunden oder für sie zurück gewonnen werden. Machen sie das nicht, verletzen sie gerade damit ihre Pflicht, für die EWE, gar nicht einmal aus Sicht der Kunden, sondern für die EWE selbst, die langfristig richtigen Entscheidungen zu treffen. Jeder Kaufmann weiß, dass es ungleich teurer ist, neue Kunden zu gewinnen oder zurückzugewinnen als Kunden mit fairer glaubwürdiger Unternehmenspolitik als Kunden zu behalten.
 
Münkeboe, den 19.11.2011
 
 
Hilko Gerdes