CDU Kreistagsfraktion Aurich
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Archiv
01.12.2010, 10:55 Uhr
Bericht aus der CDU/FDP-Gruppe 30.11.2010
Schulsituation in Hinte und der Krummhörn wieder offen
 
Nachdem die lutherische Kirche aus mehreren Gründen der Einrichtung einer kirchlichen IGS für Hinte und die Krummhörn eine endgültige Absage erteilt hat, verbleibt nur noch wenig Zeit, um die dadurch entstandene aktuell entstandene unhaltbare Schulsituation für diesen Teil unseres Landkreises aufzulösen und für die dortigen Schüler zum Schulanfang Herbst 2011 eine tragfähige und zukunftssichere Schullösung zu finden.
Die leider viel zu lange Überlegungsphase der Kirche und am Ende die negative Entscheidung haben zu tun mit der eindeutig ideologisch und parteipolitisch begründeten ablehnenden Haltung der SPD im Landkreis Aurich, aber auch mit der fehlenden qualifizierten Schulentwicklungsplanung des Landkreises und schließlich auch mit der reservierten Haltung der in der Krummhörn dominierenden reformierten Kirche.
Bei den weiteren Überlegungen zur Schulentwicklung in Krummhörn/Hinte sollte man auch eine Ablehnung der angedachten Lösungen mit einer Außenstelle der IGS Marienhafe in Pewsum oder der Einrichtung einer eigenen staatlichen IGS in Pewsum durch das Land ernsthaft mit ins Kalkül ziehen. Bei diesen Modellen könnte es sich ohnehin nur um eine zweitbeste Lösungen handeln, da der Schulstandort Hinte dann nach den bisherigen Modellrechnungen wohl vor dem endgültigen Aus stehen würde.
Die CDU/FDP-Gruppe fordert die SPD-Kreistagsfraktion auf, ihre grundsätzlich destruktiv ablehnende Haltung gegenüber den Vorstellungen des Landes aufzugeben und sich konstruktiv alternativen machbaren Lösungen zu öffnen.
Als durchaus machbare und sinnvolle alternative Lösung erscheint auch die Einrichtung von inhaltlich IGS ähnlichen Oberschulen in Hinte und der Krummhörn nach den aktuellen Vorstellungen des niedersächsischen Kultusministeriums in Hannover mit einer gemeinsamen zum Abitur führenden Oberstufe. Schließlich können mit dem Modell der Oberschule langfristig auch zwei- und dreizügige Schulstandorte mit wohnortnahen Schulangeboten mit allen Abschlüssen gesichert werden.
Die Gemeinden und der Landkreis sollten sich schnellstmöglich zusammensetzen, um sich mit dieser neuen Schulform rechtzeitig zu befassen und und sie auf den Weg zu bringen, wenn sie von den Eltern, den Gemeinden und vom Landkreis einvernehmlich akzeptiert wird – ohne ideologische und parteipolitische Scheuklappen, weil wir es schlicht und einfach den Kindern in Hinte und der Krummhörn schuldig sind, sie nicht länger alleine zu lassen.
 
Aurich, den 30.11.2010
 
Hilko Gerdes