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12.11.2012
Späte Genugtuung für die CDU-Kreistagsfraktion
Die CDU-Fraktion hatte im Frühjahr beantragt, dass mit den Pflegefamilien im Landkreis vereinbart werden sollte, dass durch die Mitarbeiter des Jugendamtes auch unangemeldete Besuche stattfinden dürfen.
Der Inhalt dieses Antrages war in der Öffentlichkeit stark kritisiert worden (Schnüffelei, unberechtigtes und diskriminierendes Misstrauen gegenüber Pflegeeltern etc) und von der Verwaltung des Landkreises wie auch den übrigen Fraktionen im Kreistag mit den gleichen Begründungen strikt zurückgewiesen worden. Inzwischen hat sich in persönlichen Gesprächen mit verantwortlichen Mitarbeitern des Jugendamtes und der Regionalteams herausgestellt, dass der unangemeldete Besuch von Pflegefamilien ganz normal und gängige Praxis ist und auf gar keinen Fall von den Pflegeeltern als diskriminierend angesehen wird. Die damaligen scharfen Angriffe gegen die CDU-Fraktion können also heute als völlig abwegig bezeichnet werden und  bestätigen diesbezüglich stattdessen die völlige Unkenntnis der Kritiker über die tatsächliche Arbeit der Mitarbeiter im Jugendamt.
Der Kreisausschuss wurde in seiner letzten Sitzung über die tatsächliche Praxis bei der Betreuung der Pflegeeltern und der von diesen betreuten Kinder, die dem Inhalt und der Zielrichtung des CDU-Antrages erfreulicherweise voll entspricht, informiert. Die weitere Behandlung des CDU-Antrages im Kreistag erübrigt sich somit.
 
Aurich, den 08.11.2012
 
Hilko Gerdes