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26.03.2013, 07:44 Uhr
Unsere UEK ist beim Unternehmen Dr. Bredehorst in guten
Die CDU-Fraktion ist sehr erfreut darüber, dass die Umsetzung ihrer Forderung Mitte letzten Jahres, ein Beratungsunternehmen mit der Unterstützung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und Umstrukturierungen in der UEK offensichtlich die richtige Entscheidung war und jetzt eindeutige Früchte trägt.
In einer Informationsveranstaltung der CDU-Fraktion, zu der diese auch die FWG, die Linken und die GFA/FDP eingeladen hatte, haben Herr Dr. Bredehorst und sein Geschäftspartner eine sehr ausführliche Analyse der Schwächen der UEK vorgelegt und erläutert und darauf aufbauend überzeugend die konkreten Möglichkeiten zur deutlichen Verbesserung der Leistungen unseres Krankenhauses und damit auch der finanziellen Zukunft der UEK aufzeigen können. Das sehr umfangreiche Gutachten mit 227 Charts und auf 114 Seiten erlaubt allen Kreistagsabgeordneten, die sehr detaillierte Ursachenanalyse nachzuvollziehen, auch soweit sie nicht schon aus der Presse bekannt ist, wie auch die Zukunftsaussichten der UEK zu beurteilen. Sie lässt unseres Erachtens keine Fragen offen und macht deswegen die beantragte nichtöffentliche Sonderkreistagssitzung völlig überflüssig.
Die schonungslose Analyse der Schwächen und Stärken unseres Krankenhauses durch ein fachlich hochqualifiziertes Unternehmen war und ist zunächst die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Sanierungskonzept.
Auch wenn durch die Analyse deutlich geworden ist, dass viele Probleme, auch die finanziellen, hausgemacht sind und durch ein qualifizierteres Management hätten vermieden werden können, bringt es uns in dieser Phase absolut nicht weiter, nach Schuldigen zu suchen und sie an den Pranger zu stellen. Schließlich kann kein Beratungsunternehmen auf die Mitarbeiter der bisherigen Führungsmannschaft mit deren Sach- und Fachkenntnissen verzichten, sondern muss diese wie nach Möglichkeit auch alle anderen Mitarbeiter mitnehmen bei der Umsetzung der erforderlichen Veränderungen. Schließlich können sich auch insbesondere die bekannten früheren Aufsichtsratsmitglieder, die sich heute besonders laut als exponierte Vertreter der Grünen und der GFA an die Spitze der Kritik bezüglich der früheren Arbeitsweisen der UEK-Geschäftsführung stellen, nicht von ihrem Teil der Verantwortung freisprechen. Dabei soll durchaus eingeräumt werden, dass es ein Aufsichtsrat sehr schwer hat, seinen Aufgaben gerecht zu werden, wenn er nicht rechtzeitig, ehrlich und ausführlich von der Geschäftsführung informiert wird.
Natürlich hat die Öffentlichkeit und haben die Patienten der UEK ein Recht auf ausführliche Informationen, insbesondere auch zu den bevorstehenden Strukturveränderungen. Diese Informationen müssen erfolgen, sobald der Aufsichtsrat und die Abgeordneten des Landkreises die vom Unternehmen Bredehorst vorgelegten Pläne diskutiert und bestätigt und diese dann zur Veröffentlichung freigegeben sind, damit wir dann damit wieder das unabdingbare Vertrauen unserer Bevölkerung und der potentiellen Patienten gewinnen. Zunächst aber braucht das Unternehmen Bredehorst einmal die Ruhe und die Zeit, alle mit uns abgestimmten Vorhaben und Ziele planerisch zum Abschluss zu bringen, um diese dann als von uns beauftragter faktischer und  wesentlicher Teil der Geschäftsführung der UEK mit Entscheidungs- und Weisungsbefugnis auch tatsächlich umsetzen zu können. Sobald das Ende des Engagements des Beratungsunternehmens nach hoffentlich erfolgreichem Abschluss ihrer Arbeiten in Sicht ist, müssen wir über die zukünftige Besetzung der danach verantwortlichen Geschäftsführung entscheiden.
 
Aurich, den 23.03.2013
 
Hilko Gerdes