CDU Kreistagsfraktion Aurich
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14.12.2011, 10:23 Uhr
Reinders: Zusammenarbeit mit Kreis-SPD war unmöglich
CDU-Kreisvorsitzender Hermann Reinders stand Norder Parteifreunden Rede und Antwort
 
„Das war weder unseren Wählerinnen und Wählern noch unseren Mitgliedern und auch uns selbst zumutbar“. Mit diesen Worten machte der Norder CDU-Kreistagsabgeordnete Hermann Reinders auf der vor wenigen Tagen stattgefundenen Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Norden deutlich, dass es im Kreistag nicht zu einer Gruppenbildung mit der SPD gekommen sei. Zwar habe er gemeinsam mit dem Kreistagsfraktionsvorsitzenden Hilko Gerdes in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender und stellv. Vorsitzender der Kreistagsfraktion ein Gespräch mit einer Delegation der SPD geführt, um eine etwaige Zusammenarbeit auszuloten. Bereits nach der ersten Zusammenkunft habe man diese Gespräche jedoch von Seiten der CDU abgebrochen. Es habe in einer ganzen Reihe von Themen unüberbrückbare Differenzen gegeben, die bei einer „vereinbarten Zusammenarbeit“ hätten ausgeklammert werden müssen. Die Kreis-CDU habe bei der Kreistagswahl eines ihrer Wahlziele, nämlich die erneute absolute Mehrheit der SPD zu verhindern, erreicht. Auf gar keinen Fall habe sie jetzt jedoch der SPD über eine Gruppenbildung oder eine andere Art der Zusammenarbeit zu einer Mehrheit verhelfen wollen. Reinders: „Bei dem Gespräch mit den SPD-Vertretern hatten wir ohnehin den Eindruck, dass einige von ihnen noch gar nicht realisiert hatten, dass die SPD ihre Mehrheit verloren hatte“. Die Norder Parteifreunde begrüßten einhellig die Entscheidung der Kreistagsfraktion und ermunterten den CDU-Kreisvorsitzenden Hermann Reinders, dass die Kreis-CDU diesen Weg beibehalten solle. Zuvor hatten sie ihm zu seinem hervorragenden Wahlergebnis gratuliert. Bei der Kommunalwahl war er mit dem jeweils höchsten Stimmenergebnis aller CDU-Bewerber sowohl in den Norder Stadtrat als auch in den Auricher Kreistag gewählt worden. Im Kreistag wird er jetzt bereits in der zweiten Legislaturperiode als einziger CDU-Abgeordneter aus Norden die Interessen seiner Heimatstadt vertreten.